Verkehrsstrafrecht / Verkehrsordnungswidrigkeiten

Bei der Teilnahme am Straßenverkehr hat man sich schnell ordnungswidrig verhalten, schlimmstenfalls eine Straftat begangen. Hier brauchen Sie Schutz - vom Profi!
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Das Verkehrsstrafrecht sowie das Verkehrsordnungswidrigkeitenrecht sind Teil des Strafrechts. Frau Rechtsanwältin Weuffen, Fachanwältin für Strafrecht, verteidigt Sie deutschlandweit gegen den Vorwurf, eine Straftat oder eine Ordnungswidrigkeit im Straßenverkehr begangen zu haben und setzt hierbei konsequent Ihre Interessen durch. Es geht hier nicht immer nur darum, den Führerscheinverlust oder eine MPU zu verhindern, nicht selten droht sogar eine Freiheitsstrafe. Daher brauchen Sie mit Frau Rechtanwältin Weuffen eine Strafverteidigerin an Ihrer Seite, die ihr Handwerk versteht - einen Profi.

Geschwindigkeitsüberschreitung

Geschwindigkeitsüberschreitungen sind schnell passiert, hierbei drohen nicht nur Bußgelder sondern auch Punkte, ein Führerscheinentzug bis hin zum Fahrverbot. Im Rahmen der sog. Straßenverkehrsordnungs-Novelle wurden am 14. Februar 2020 tiefgreifende Änderungen beschlossen. Hierbei wurde nicht nur eine drastische Erhöhung der Bußgelder festgelegt, Punkte werden nun früher vergeben, Fahrverbote früher verhängt.

Innerhalb geschlossener Ortschaften gilt ab 28.04.2020:

  • bis 10 km/h : 30 EUR (bisher 15 EUR)
  • 11 bis 15 km/h : 50 EUR (bisher 25 EUR)
  • 16 bis 20 km/h : 70 EUR (bisher 35 EUR)
  • 21 bis 25 km/h : 80 EUR plus 1 Punkt plus 1 Monat Fahrverbot
  • 26 bis 30 km/h : 100 EUR plus 1 Punkt plus 1 Monat Fahrverbot
  • 31 bis 40 km/h : 160 EUR plus 2 Punkte plus 1 Monat Fahrverbot
  • 41 bis 50 km/h : 200 EUR plus 2 Punkte plus 1 Monat Fahrverbot
  • 51 bis 60 km/h : 280 EUR plus 2 Punkte plus 2 Monate Fahrverbot
  • 61 bis 70 km/h : 480 EUR plus 2 Punkte plus 3 Monate Fahrverbot
  • über 70 km/h : 680 EUR plus 2 Punkte plus 3 Monate Fahrverbot

Außerhalb geschlossener Ortschaften gilt nun:

  • bis 10 km/h : 20 EUR (bislang 10 EUR)
  • 11 bis 15 km/h : 40 EUR (bislang 20 EUR)
  • 16 bis 20 km/h : 60 EUR (bislang 30 EUR)
  • 21 bis 25 km/h : 70 EUR plus 1 Punkt
  • 26 bis 30 km/h : 80 EUR plus 1 Punkt plus 1 Monat Fahrverbot
  • 31 bis 40 km/h : 120 EUR plus 1 Punkt plus 1 Monat Fahrverbot
  • 41 bis 50 km/h : 160 EUR plus 2 Punkte plus 1 Monat Fahrverbot
  • 51 bis 60 km/h : 240 EUR plus 2 Punkte plus 1 Monat Fahrverbot
  • 61 bis 70 km/h : 440 EUR plus 2 Punkte plus 2 Monate Fahrverbot
  • über 70 km/h : 600 EUR plus 2 Punkte plus 3 Monate Fahrverbot

Wenn Sie einen Anhörungsbogen bzw. einen Bußgeldbescheid von der Behörde erhalten, so reagieren Sie hierauf nicht, sondern setzen sich umgehend mit Frau Rechtsanwältin Weuffen in Verbindung. Sie wird unverzüglich Akteneinsicht beantragen und die Geschwindigkeitsmessung auf Fehler untersuchen. Nicht selten sind diese Messungen angreifbar. Achtung! Wird Ihnen einen Bußgeldbescheid zugestellt, beträgt die Einspruchsfrist (nur) 2 Wochen!

Fahrerflucht

Das gemeinhin als Fahrerflucht bekannte Delikt heißt laut § 142 StGB richtig "Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort" und ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat, die von den zuständigen Behörden gnadenlos verfolgt wird. Das angedrohte Strafmaß liegt zwischen einer Geldstrafe und einer Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren. Zusätzlich drohen z.B. die Entziehung der Fahrerlaubnis und eine Sperrfrist für die erneute Erteilung der Fahrerlaubnis. Dabei wird der Straftatbestand auch dann schon erfüllt, wenn es zu einer Kollision zwischen dem eigenen Einkaufswagen mit einem fremden Pkw kommt. Selbst wenn beim Ausladen eines Pkw oder Lkw ein fremdes Fahrzeug beschädigt wird, wird der Tatbestand des unerlaubten Entfernens vom Unfallort verwirklicht, sollte man sich einfach vom Unfallort entfernen. Es hält sich hartnäckig das Gerücht, man genüge seiner Pflicht, wenn man an der Windschutzscheibe des Unfallgegners einen Zettel mit Namen und Erreichbarkeit hinterlässt.

Die Höhe des zu erwartenden Strafmaßes bestimmt sich gemäß § 46 StGB nach der individuellen Schuld des Täters und der Schwere der Unfallfolgen, also der Höhe des verursachten Fremdschadens, sog. Bagatellgrenze / bedeutender Fremdschaden.

So kommt eine Einstellung des Strafverfahrens häufig schon dann in Betracht, wenn Sie den Unfall nicht bemerkt haben. Diese Frage kann durch Einholung eines sog. taktilen Sachverständigengutachtens geklärt werden. Sollten Sie den Unfall bemerkt und dennoch die Unfallstelle unerlaubt verlassen haben, so gilt es zu prüfen, ob der an dem anderen Fahrzeug verursachte Schaden, der sog. Fremdschaden, bedeutend war. Man spricht hier von einem bedeutenden Fremdschaden, wenn die Beschädigung an dem Fremdfahrzeug die Schwelle von ca. 1.250,00 EUR überschritten hat.

Schon allein wegen der schwerwiegenden Folgen ist es unerlässlich, sich bereits nach Erhalt einer Ladung zur Beschuldigtenvernehmung durch die Polizei sofort mit Frau Rechtsanwältin Weuffen in Verbindung zu setzen. Lassen Sie diese Ladung auf gar keinen Fall unbeachtet. Nach erfolgter Akteneinsicht kann durch Frau Rechtsanwältin Weuffen geprüft werden, ob trotz der hohen Strafandrohung nicht eine Einstellung des Verfahrens für Sie erreicht werden kann oder aufgrund einer schwachen Beweislage, sogar ein Freispruch möglich ist.

Körperverletzung & Fahrlässige Tötung im Straßenverkehr

Wenn bei einem Verkehrsunfall nicht nur ein Blechschaden entsteht, sondern Menschen verletzt werden, kann durch das eigene Fehlverhalten der Tatbestand der Körperverletzung erfüllt sein. Auch wenn es sich hier meist nicht um eine vorsätzlich begangene Tat handeln dürfte, so ist zu beachten, dass das deutsche Strafgesetzbuch auch eine Bestrafung wegen Fahrlässiger Körperverletzung gemäß § 229 StGB kennt. Wenn ein solcher Vorwurf im Raum steht, ist es unerlässlich sich anwaltlichen Beistand zu suchen, der sich mit der Verteidigung in Strafsachen auskennt.

Leider kommt es im Straßenverkehr auch zu Todesfällen. Der Unfallverursacher wird sich hierbei wegen Fahrlässiger Tötung gem. § 222 StGB zu verantworten haben. Eine Verhandlung wird in solchen Fällen vor dem Schwurgericht stattfinden. Überlassen Sie hier die Verteidigung ausschließlich einem Profi, Frau Rechtsanwältin Weuffen verfügt über die notwendige Erfahrung im Umgang mit den Strafkammern und weiß, wie sie für den Betroffenen das bestmögliche Ergebnis erzielt kann.